
Mal wieder ein Lebenszeichen von mir…
Nein, keine #Montagsinspiration, mehr ein Gedankenspiel, ein Nachdenken über die Situation da draußen. Kann auch sein, dass ich unter diesem Titel schon einmal etwas veröffentlicht habe. Sollte das so sein, so sieh es mir bitte nach.
Während sich im Außen die Ereignisse zu überschlagen scheinen, mehren sich auch wieder die Mahner, die Warner und diejenigen, die sich berufen fühlen, angebliche Hintergründe zu beleuchten, um den Menschen damit eine Stütze zu sein.
Und wie so oft denke ich mir: Wow! Im Grunde macht Ihr den Leuten eigentlich noch viel mehr Angst, als die eigentliche Situation an sich.
Ich kann mich hier an dieser Stelle nur wiederholen:
Die Welt ist, wie sie ist. Wir ändern sie nicht, indem wir uns von angeblichen Hintergrundinformationen, Theorien und angeblichen Wahrheiten und Erkenntnissen in einen Gedankenstrudel reißen lassen. Das tut uns nicht gut und es tut für die Welt überhaupt nichts.
Du magst mich verlachen, wenn ich sage, dass es gerade heute und jetzt darum geht, die eigene, kleine, heile Welt in Dir zu hegen und zu pflegen. Lass nicht zu, dass Dich Nachrichten, egal auf welchem Kanal, Deinen inneren Frieden kosten. Es geht in dieser Zeit ganz klar darum, seinen Platz zu erkennen. Wo stehst Du? Wo möchtest Du stehen?
Möchtest Du auf dem Spielfeld stehen und zwischen den Fronten zerrieben werden? Möchtest Du zu den Mahnern und erhobenen Zeigefingern gehören, die auf ihre Weise zu Spaltung, Unzufriedenheit und Angst beitragen?
Oder möchtest Du am Rand stehen und das Spiel beobachten?
Wenn Du am Rand stehst, hast Du den großen Vorteil, dass Du erkennen kannst, dass möglicherweise das Chaos um Dich herum gar nichts mit Dir zu tun haben muss.
In der Ruhe der Beobachtung distanzierst Du Dich von all den Themen, die Dich unzufrieden machen, die Dich wütend machen, die Dir Angst machen. Tritt diesen einen, wichtigen Schritt zurück. Erlöse Dich selbst von dem Übel, das da in der Welt gerade vor sich geht. Hege Deinen eigenen, inneren Garten, halte Deinen inneren Tempel sauber. Sähe Frieden und Harmonie, dem Du einfach bist, indem Du am Rand stehst und Dich nicht in den Strudel irgendwelcher Ereignisse ziehen lässt. Wenn es Dich Deinen inneren Frieden kostet, ist es zu teuer, was auch immer es ist. Nicht jede Information ist wichtig oder wirklich für Dich bestimmt. Tritt zurück, atme durch, versuche nicht, Einfluss zu nehmen, sondern erlaube dem Universum, Dich mit dem zu beschenken, was Du wirklich brauchst.
Wegweiser sehen wir nur, wenn wir uns genug Zeit lassen, wenn wir beobachten und nicht hinfort gerissen werden. Deswegen ist es wichtig, dass Du Deinen Platz erkennst.
Bis bald,
Stefan
