Par seval | M.E. Lee Jonas | Special zu "MYRONS ERBE - Die kuriosen Abenteuer der J.J. Smith 3"
Par seval
© M.E. Lee Jonas

Cover-Bildbeschreibung:
Dunkler Hintergrund mit einigen verschwommenen hellen, bunten Lichtern. Im Vordergrund eine dunkelhaarige Frau hält in ihren beiden Händen viele leuchtende Lichterketten. Sie schaut fasziniert darauf. Bildtext: M.E. Lee Jonas; Par Seval; Myrons Erbe - Die kuriosen Abenteuer der J.J. Smith
Entronnen dem Glauben der Menschen gebar,
einst eine Maid den »Letzten Monarch«.
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So begann unsere große Wanderung.
Millionen Straßen entfernt,
durch das schwarze Meer -
leiteten Billionen Lichter,
das grollende Heer.
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Was dem Schutz übergeben,
zum Findel gemacht.
Stets vom Auge behütet,
auch in finsterster Nacht -
wuchs auf kargen Boden dann,
das heilige Vlies zum Krieger heran.
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Dem Menschen verborgen,
ihrer Ahnen Macht.
Doch seit Geburt der Sterne -
jedes Element des Schöpfers,
nur sie bewacht.
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Entkommen des Leugners schändendem Maul,
erwacht nun das Tier -
weder Löwe noch Gaul.
Vorangegangen in des eisigen Volkes Grube -
ward sie gelehrt,
von der Götter alten Stube.
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Hier schmiedete sie,
geweiht durch der Ahnen Glut -
ihr Schwert,
auf brennendem Boden -
aus Schmerz und uralter Wut.
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»Sprecht Wahrheit!«,
mahnte sie wieder und wieder.
»Wenn mein Schleier fällt,
reißen sie die Tore nieder!«
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Doch der Menschen Sinne blieben versiegelt.
Während sie suchten nach ihm,
hat sie allen gespiegelt:
»Lernt die Worte richtig zu deuten,
bevor meines Vaters Glocken
ein letztes Mal läuten!«
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Hindurch des Volkes Luges-Wahn,
sandte sie so das Echo -
bis krähte der letzte Hahn:
»Sie brachte den Schlüssel,
auch Ring genannt,
sicher zum Tor.
Der Vertrag ist verbrannt!
In heiliger Flamme -
von acht Großen entfacht -
beginnt nun ihr Tag.
Doch euch
bringt das Tier nun finsterste Nacht.«
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Das goldene Kind,
ward sie immer genannt.
Die Tochter der Sonne -
von Bestien verbrannt,
die von Lob und Adel weit entlegen,
stets Lüge und Schein,
als Alltag pflegten.
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Nur ihre List,
sich ihnen anzugleichen,
bis die letzten Balken der Tore weichen -
brachte am Ende zurück,
was des Karmas Ausgleich -
Unser Glück!
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Denn nur ein Wesen -
imstande zu heilen und richten -
konnte dies letzte Übel vernichten.
So seid gewiss,
es lebte stets in ihr:
Das gefürchtete, heilige »Finstere Tier«.
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Verheilt sind nun die alten Wunden.
Der Drachen geköpft -
der Fluch überwunden.
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»Hört ihr den Schrei,
nach verlorener Schlacht?«
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Es ist der Ruf des Monarchen.
Sie ist erwacht.
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(»Par seval«, ist eine weitere Homage an: »J.J. Smith - Myrons Erbe«. Aufbauend auf »Der Götter-Gesang«.
»Par seval« ist ua. eine Homage an: »Parsifal« (Richard Wagner) und bedeutet übersetzt: »Noch Fragen?«(Hindi), oder eben spanisch: »Mehrer Paare«, was man auch nutzen kann, im Sinne:
Mehrer Möglichkeiten zur Übersetzung einer Prophezeiung, die jedoch am Ende einen Sinn ergibt.)
