Die Asiatische Hornisse: Wenn Behörden den Anschein von Wissenschaftlichkeit erweckenWie belastbar ist die behördliche Bewertung der wissenschaftlichen Evidenz zur Asiatischen Hornisse (Vespa velutina)?
In diesem Beitrag nehme ich das aktuelle Management- und Maßnahmenblatt zur Asiatischen Hornisse zum Ausgangspunkt und gehe zurück zu den dort zitierten Originalstudien. Dabei geht es nicht um Alarmismus, sondern um eine einfache wissenschaftliche Frage: Tragen die angeführten Studien tatsächlich die Schlussfolgerungen, die aus ihnen gezogen werden?
Im Mittelpunkt stehen die Aussagen zu Biodiversität, Wildbestäubern und Bestäubung. Der Beitrag zeigt, wo begrenzte Studienbefunde verallgemeinert werden, wo nachgewiesene Effekte hinter dem Hinweis auf „weiteren Forschungsbedarf“ verschwinden und warum die Unterscheidung zwischen fehlender Evidenz und Evidenz für einen fehlenden Effekt für behördliche Entscheidungen relevant ist.
Die PDF enthält den vollständigen Kommentar.
Themen: Asiatische Hornisse · Vespa velutina · Biodiversität · Wildbestäuber · Bestäubung · invasive Arten · wissenschaftliche Evidenz · Behördenhandeln · kritischer Rationalismus